wenn man heute vergebens nach glitzernde Betonriesen, Skylines und nachts beleuchtete industrie und gewärbegebäuden in Sizilien sucht, so wie sie einem unwillkürlich neben der Autobahn im Norden Italiens entgegenragen, sucht man natürlich vergebens. Die einzigen Betonblocks sind die Autobahnen und zahlreichen Viadukte, also Talüberquerungen, einsame,vor Kraft strotzende riesen, die einen imposanten Willen ausdrücken, die Landschaft zu bezwingen, den Reichtum der Resourcen auch in den Süden zu bringen. Aber wie man schon zu sagen pflegte hat Christus in Eboli bereits halt gemacht, und kam nie wirklich bis auf diese Autobahnen.
Da aber Sizilien wie jede Insel noch mehr als jedes andere geographische Gebilde danach getrachtet hat autarch zu sein, und seine Autarchie zu bewaren, lag in den Naturresourcen immer die große Stärke der Einwohner Siziliens, die durchaus immer aus gemischten Rassen und Kulturen stammten: griechische, römisch, arabische Völker beriwtschafteten das Land und teilten sich die Macht über Jahrhunderte....die Macht und die Resourcen. Eine der wichtigsten: das Meer...und im Meer schwimmen die Tunfische...!
so gibt es, trotz der industriellen Entwicklung der letzten Jahre, in die sich Sizilien nie richtig eingliedern wollte, überreste uralter Industrieller Bauten vorhanden, die ein archeologisches Zeugnis von uralten Industrieformen, wie sie das Mittelmeer bereits von 2000 Jahren vorwies: die Tunfischverarbeitungsstätten....davon hat es sehr viele auf den Küsten Siziliens und sie gehören zur Vergangenheit und zur Geschichte dieser Insel, so, wie auch diese Art von Fischfang nicht mehr zu den heute praktizierten Methoden gehört. Hier ein paar Bilder einiger Tonnare, deren Technologie von den Griechen eingeführt und von den Arabern verbessert wurde..
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