Dienstag, 3. März 2009

bahntraining unter der Sonne


heute auf der Bahn in Ladenburg, ein kleines Aufwärmprogramm, das die Suspance auf das Wochenende weder durch die wahrscheinlich wieder riesengroße und supermotivierte Gruppe der Läufer in Heidelberg, noch durch zu hohes Tempo, noch durch zu viele Wiederhohlungen verdorben werden sollte. Naja...Von wegen Aufwärmprogramm, das war ganz schön hart. Für Julia und mich machte sich der Wind insbesondere in den Kurven spürbar. Die meisten Intervalle lief Julia vorne weg und ich hohlte sie wieder ein. Aber das war wohl nicht fair, so musste ich auch ein paar mal nach vorne, denn es ist sehr motivierend, ein Anhaltspunkt vor sich zu sehen.
Es ist unglaublich, dass manche Athleten, männlichen Geschlächts, nicht mit Frauen trainieren wollen, weil es ihnen zu langsam ist oder weil sie nicht langsam genug laufen können. Zum Glück können bei den meisten Einheiten Julia und ich zusammen trainieren, besonders Intervalle und Fartspiele eignen sich super dafür (gewöhnlich wird es nur beim Dauerlauf etwas schwierig...aber man kann sich auf Runden treffen). Falls wir nicht das gleiche Tempo haben, kann der Schnellere zurück traben, und die Belastung kann wieder gemeinsam begonnen werden. Ich profitiere immer sehr vom gemeinsamen Training und sehe darin kein großes Hindernis, mit jemanden zu trainieren, wenn er nicht meine Intensität halten kann oder eben hinterher laufen muss. Mal ist es so, mal so. Aber von beiden Situationen kann man profitieren, denn man simuliert im Grunde nicht nur den Wettkampf, sondern man lernt auch auf andere Rücksicht zu nehmen und im Fall, dass man mit jemanden trainiert, der langsamer ist, riskiert man nicht, sich zu überpacen. So kann man auch erholter die harten Einheiten absolvieren.
nur 14 Wiederhohlungen ein wenig schneller als das Wettkampftempo, das aber erst im Sommer erreichbar sein wird, hoffentlich. Ansonsten waren die ersten Wiederholungen anstrengender als sonst, aber hatten den Vorteil, dass wenn man alleine trainiert, man sich nur auf sich konzentrieren muss. dies ist normalerweise viel härter als mit der Gruppe zu laufen, gewöhnlich zahlt es sich aber auch mental aus. die ersten läufe waren auch desshalb so hart, weil mich Gedanken plagten wie: es geht heute gar nichts, das macht gar kein Spass... usw. zum Glück wurde alles nach der 3. Wiederhohlung positiver in meinem Kopf und ich freu mich auf Samstag, wenn ich wieder in die rot-flammenden Maylay schlüpfen werd. Hoffentlich wird es nicht zu kalt sein und auch nicht all zu stark regnen.
Heute hat ein T-Shirt gereicht, aber am WE könnte es anders werden..mal sehn!

2 Kommentare:

Timo H. hat gesagt…

trauste dich nicht die Zeiten zu posten

Luca hat gesagt…

;-) nächstes mal, hihihi!!